FINDE DEN RICHTIGEN AUSBILDUNGSPLATZ IM PASSENDEN UNTERNEHMEN

“Das Jahr 2021 muss ein „Jahr der Ausbildung“ werden!“ (Hubertus Heil)

Gemäß den aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit von Mai 2021 ist die Zahlder Bewerber auf einen Ausbildungsplatz im Vergleich zum Vorjahr um 33.000 auf 367.000 Bewerber und die Zahl der Ausbildungsplätze auf 451.000 gesunken.
 
Trotz des rechnerischen Überangebots an Ausbildungsplätzen bleiben aktuell 176.000 Bewerber unversorgt und 234.000 Ausbildungsstellen aktuell unbesetzt.
 

      DIE URSACHEN:

  • 90% der Jugendlichen haben keine Vorstellung zu Berufsbezeichnungen oder Berufsinhalten;
  • Jugendliche, Eltern und auch Lehrer haben kaum Überblick über die 877 Ausbildungs- und schulische Berufen;
  • Häufige Unkenntnis, wie man sich bewirbt oder wie man Informationen richtig googelt;
  • Oft erfolgt keine Bewerbung, obwohl eine Begabung für den Beruf vorhanden ist, oder Jugendliche fühlen sich zu einer bestimmten Ausbildung „gedrängt“;
  • Hieraus folgt der Eindruck auf Unternehmensseite: Jugendliche sind ungeeignet oder haben kein Interesse.

Wichtig ist daher ein Matching von Interessen und Talenten der Schüler mit den Tätigkeiten und Anforderungen von Unternehmen

Vorbereitung durch Schulen, Technikzentrum / JobTIXX auf Betriebe und
Berufe
Berufe bei Berufsparcours durch „Anfassen“ kennenlernen, denn
85% bleibt in
der „Haptischen Erinnerung“
Chance auf persönliche ungezwungene Begegnungen zwischen betrieblichen
Ausbildern und Schüler im gewohnten „Raum Schule“ mit Ziel Praktikum
Keine klassische „Bewerbungssituation“ und keine formale Bewerbung nötig;
d.h. weniger Aufwand für Unternehmen sowie Schülerinnen und Schüler
(Keine Bewerbungshürde).

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil unterstützt den Berufsparcours am 24.06.2021 in Bremen

„Die Fachkräftesicherung fängt bei der Ausbildung an. Deswegen müssen wir alle dafür sorgen, dass ausbildungswillige junge Menschen und Betriebe, die ausbilden wollen, künftig noch besser zueinander finden. Der Berufsparcours macht auf
innovative Weise vor, wie das gelingen kann! Über den Erfolg dieser Initiative freue ich mich sehr!
Das Jahr 2021 muss ein „Jahr der Ausbildung“ werden!

Einblick ins Berufsparcours 2021:

Das Ziel des Technikzentrums Minden-Lübbecke und von JobTIXX: Für jeden Jugendlichen den passenden Beruf und für jeden Betrieb den passenden Auszubildenden

Mit strukturierter Berufsorientierung und dem Berufsparcours in 4 Schritten passende Auszubildende zu passenden Ausbildungsplätzen bringen:

  1. 1
    Ermittlung Status Berufsorientierung mit Schulen und Lehrkräften: Potentialanalyse & Berufswahlpass
    • Liegen „Potentialanalyse“ und Berufswahlpass (Talentcard) und ggf. der Berufsinteressentest vor?
    • Gibt es Besonderheiten zu Geschlechterrollen, sowie ethnische, religiöse, sprachliche und (inter-) kulturelle Gegebenheiten sowie zu Talenten und Lebensplanung der Schüler?
    • Gibt es bereits Partnerbetriebe oder besonderen Fachunterricht?
    • Gibt es bei den Schülern Grundkenntnisse zum Thema Arbeitswelten und Bewerbung?
    • Können die Familien der Schüler zu deren Unterstützung eingebunden werden?

    Hieraus ableitend entwickeln wir mit den Schulen und Lehrkräften eventuellen weiteren Vorbereitungsbedarf und das konkrete Konzept für den Berufsparcours und legen die Klassen und Anzahl der Schüler fest.

  2. 2
    Vorbereitung Berufsparcours als Maßnahme der Berufsorientierung
    • Wir ermitteln anhand des Vorgesprächs passende Unternehmen und Berufe sowie mögliche Sponsoren für den Berufsparcour;
    • Soweit noch nicht geschehen, organisieren wir ggf. die Nachholung von Potentialanalyse und Berufsinteressentest und die Erstellung des Berufswahlpasses (Talentcard);
    • Auf Wunsch bieten wir im Vorfeld einen Arbeitswelt-Knigge-Tag an, der zeitnah vor dem Parcours grundlegende do´s and dont´s sowie eine Erläuterung welche Betriebe teilnehmen für die Schüler beinhaltet;
    • Abstimmung passender Berufsübungen mit den Unternehmen und Vorbereitung auf den Tag. Das Technikzentrum hat über 1.200 Module zu den unterschiedlichen Berufsfeldern zur Auswahl, falls Unternehmen keine eigenen Übungen anbieten können.
  3. 3
    Durchführung Berufsparcours mit Lehrkräften, Schülern und Unternehmen
    • Hygienekonzept nach Landes- und Bundesrecht;
    • Begleitung des Auf- und Abbaus der Berufsstatione;
    • Vorbereitung und Einweisung der Ausbilder und Betriebe vor Ort in den Tag;
    • Erfahrene Betreuer des Berufsparcours stehen den gesamten Tag beratend zur Verfügung und unterstützen sowohl bei den Übungen aus auch bei der Vernetzung zwischen Schülern und Betrieben;
    • Einblicke in die Arbeitswelten für Schüler mit praktischen Übungen: z.B. „Bratpfanne, Dachpfanne, Bettpfanne – wie fühlt sich das für mich an?“;
    • Ungezwungenes Kennenlernen an der Schnittstelle zwischen Betrieb und Schule;
    • Schulpflichtpraktika die systematisch in eine Ausbildung münden sollen.
  4. 4
    Nachbereitung Berufsparcours mit Lehrkräften, Schülern und Unternehmen
    • Am Folgetag wird der BP in den Schulen von Lehrern aktiv besprochen und erste Interessen und Wünsche nach Vernetzung mit Betrieben werden aufgenommen;
    • Ebenso erfolgen Nachgespräche mit Unternehmen, ob ein Wunsch nach bestimmten Schülern besteht, an die eine Praktikumsanfrage erfolgen soll;
    • Ziel ist das Matching von Schülern und Betrieben, mit dem Ziel ein Praktikum oder eine Ausbildung zu durchlaufen;
    • Bewerbungstag: Personalprofis zeigen wie man sich um ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz bei den teilnehmenden Unternehmen von Berufsparcours bewirbt (auf Wunsch gemeinsam mit den Vertretern aus den Unternehmen).

Ablauf des Berufsparcours

Vorab Vorbereitung der Jugendlichen auf Berufsparcours und Unternehmen („Knigge“) durch das
Technikzentrum und Schulen (ggf. auch online über Zoom). Beteiligt sind dabei 15 bis 30 Unternehmen
(aktuell wegen Corona voraus. 12 Unternehmen) und ca. 200 Jugendliche der 8ten bzw. 9ten und 10ten
Klassen.
Aufgebaut als Parcours in Turnhalle oder Aula mit Tischgruppen in einem etwa 10-minütigen
Rhythmus für praktische Übungen des jeweiligen Berufes.
Gleichzeitig sind bis 10 bis 12 Jugendliche an ihrer Station. Wegen Corona bleiben die Schüler*innen in
festen Gruppen vom maximal 10 Schüler*innen
zusammen. Alle 10 bis 15 Minuten dreht sich der Parcours weiter.
 
Die Arbeitsproben werden durch die Unternehmen gestellt und betreut oder das Technikzentrum stellt
diese aus einem Fundus von ca. zur Verfügung.
Unternehmen und Schüler*innen lernen sich wechselseitig persönlich kennen und einschätzen (erster Schritt zu Praktikum und Ausbildung).
Auf dem „Jobboard“ können Praktikums- und Ausbildungsplätze präsentiert werden (Print + online);
Lehrpersonal wird aktiv einbezogen und unterstützt mit JobTIXX bei Bewerbungen.
Switch The Language